Mecki!!
Hi, ich bin der Mecki. Ich wurde am 04.05.1999 als drittes von 6 Welpen in einem Katzenklo geboren. Daher hieß ich auch zunächst K3 (Katze Nr. 3) Wie ich zu dem Namen Mecki kam, werde ich später noch erklären. Ich habe also wie gesagt 5 Geschwister....eine anstrengende Angelegenheit, wie sich bald herausstellte. Ein ständiges Balgen um die Macht, ums Futter und sämtliche andren Rechte......aber ich war ziemlich gut, ich gewann oft, nicht immer...aber ich war zufrieden. Ich lebte mit meinen Geschwistern, der Katzenmutter und unseren Menschen in Essen-Byfang, einem schönen großen Haus mit großem Garten. Eines Tages kam uns eine Frau mit einem kleinen Transportkorb besuchen. Sie unterhielt sich mit unseren Menschen und schien Gefallen an uns Katzenwelpen gefunden zu haben. Ewig versuchte sie, einen von uns zu packen, bis sie mich gefangen hatte. Sie sagte: " Ach ist der süß, den nimm ich!! Ist das ein Kater oder eine Katze?" Stimmt, darüber hatte ich mir ja noch gar keine Gedanken gemacht, sowas muß man doch wissen mensch. Unsere Besitzerin packte mich und untersuchte mich dahingehend, kam aber zu dem Entschluß, dass sie sich nicht sicher sei, was ich denn nun bin. Ich muß sagen, das verunsicherte mich sehr. Dieser Frau mit dem Transportkorb war es dann aber egal, und sie nahm mich mit in ihr Heim, nicht weit entfernt von meinem bisherigen Zuhause. Sie gab mir noch im Auto zu verstehen, dass ich ab jetzt Mecki heisse....ok, damit war ich einverstanden. Autofahren.......eine ekelhafte Sache, wie ich fand. Ich miaute wie blöde, das konnte ich schon, ich war grad 6 Wochen alt. Nach kurzer Zeit kamen wir an: ein kleines schwarzes Häuschen mit kleinem Vorgarten, aber sehr großem Balkon sollte mein neues Zuhause werden. Ich war gespannt........ich kam in das kleine Häuschen...als erstes fauchte mich eine große getigerte Katze an...aber was solls, ich war sturmerprobt, die konnte mir nichts, dachte ich...... was sich später auch bestätigte. Ich lief schnell ins Obergeschoß und suchte mir ein geborgenes Plätzchen hinter der Orgel. Ok,...hier hätte man erstmal verschnaufen können, wenn da nicht mein neues Frauchen Bea und die Nachbarn gewesen wären...irgendwie fanden mich alle soooo süß, und somit begutachtete mich jeder einzeln und das mehrmals...auch die nächsten Tage sollte es so weitergehen. So langsam gewöhnte ich mich daran. Ich erkundete erstmal das gesamte Häuschen und arbeitete mich immer Zimmer für Zimmer voran...bis ich alles kannte. Ich war nun der Herr im Haus. Auch diese große getigerte Katze wartete brav neben dem Futternapf, bis ich zuendegegessen hatte. Ok, ich hatte alles im Griff, das war gut. Nun wollte ich das Leben außerhalb des Hauses erkunden. Beim nächsten mal, wenn Frauchen die Tür aufmacht, werde ich raushuschen, nahm ich mir vor. Ja!!! Es klappte auch! Aber kaum war ich draußen, bereute ich es sofort...WAS WAR DAS???? Ein ziemlich großer Mischlingshund erspähte mich und fand sofort Gefallen daran, mich zu jagen. Mimmi heisst er, wie sich herausstellte. Ich rannte wie blöde um mein Leben und lernte somit umgehend, wie man auf Bäume klettert. Ich konnte es sofort, brauchte es gar nicht üben. Diese Bäume waren auch in Zukunft meine freundlichen Helfer, da oben war ich sicher, keiner kann dort hinaufklettern, auch Mimmi nicht, nur ICH! Ok...und die andren Katzen im Nachbargarten draußen, die ich dann später auch noch kennenlernte. Eine harsche Hackordnung herrscht unter den Miezen, mein lieber Mann...aber egal, ich bin ja wie gesagt sturmerprobt, ich komme damit klar. Aber mein alter Komplex meldete sich zurück: Was bin ich nun, ein Kater oder eine Katze...das machte mich ganz verrückt, das nicht zu wissen. Also, so rein vom Gefühl her hätte ich gesagt: ein ganzer Kater! Bewiesen war es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Mein Frauchen Bea fuhr mit mir in eine Zoohandlung, um mir so ein blödes Halsband zu kaufen, dort ließ sie mich nochmals auf mein Geschlecht hin überprüfen. Erniedrigend!! Erniedrigend wie man einfach so gepackt wird, und die Leute einen zwischen den Läufen herumfriemeln, um die Geschlechtsmerkmale zu suchen. Mir wurde klar, dass ich in Zukunft noch das erfolgreiche Beissen lernen mußte. Der Mann in der Zoohandlung hielt mich für ein Weibchen. Ok, von mir aus. Ich stellte mich so einigermaßen darauf ein. Der Moritz ist ja auch ein hübscher Kater fand ich. Der ist aus dem Nachbargarten. Ich versuchte ein wenig Kontakt mit ihm aufzunehmen, es lang mäßig. Ich lernte von ihm das Mäusefangen, eine tolle Sache. Und lecker sind die. Ich bring meinem Frauchen auch immer eine mit und lege sie ihr auf die Fußmatte, aber sie findet wohl keinen Gefallen daran, erst sagte sie immer: "Ihhh!...ekelhaft!!" Danach gewöhnte sie sich dran. Wenn ich mir viel Mühe mache, dann filetier ich die Maus auf der Fußmatte, ess ein wenig davon und lass Frauchen den Rest übrig. Ich glaube, das gefällt ihr. Sie hat zwar nie davon gegessen, aber sie hat es photographiert und andren Leuten gezeigt, den Leuten aus dem komischen Kasten, wo Frauchen fast den ganzen Tag davorsitzt. Die kennen mich auch schon. Ich war nun inzwischen vollkommen eingelebt, da sollte ich eine deprimierende Erfahrung machen: Mein Frauchen packte mich wieder in diesen Transportkorb und fuhr mit mir abermals mit diesem Auto, was ich so hasste. Wo fuhren wir denn hin? Ich miaute wieder wie blöde, mir wurde immer sooo komisch im Auto. Endlich, wir waren da. Wir gingen in so einen Raum, da waren viele Tiere, die waren auch zum Teil in solch einem Korb, auch Hunde waren da. Wir saßen da alle nur so rum ..wie langweilig, was sollte das? Ab und zu verschwand mal einer mit seinem Tier in einen weiteren Raum und kam nach einer Weile mit seinem Tier wieder heraus. Und.....ja....jetzt gingen wir in diesen Raum: Frauchen und ich! Nein.....ihh.......was passierte jetzt? Ich mußte aus meinem Korb heraus auf so einen Tisch, und wieder friemelte jemand an mir herum, es war diesmal so eine Frau, die untersuchte mich wieder, ob ich Kater oder Katze bin, das war doch schon klar, ich bin ein Weibchen......dachte ich. Diese Frau, wohl eine schlaue Frau, die alles über Miezen weiß, sagte, dass ich zu 100% ein Kater bin. Ach deswegen biss mich Moritz immer, wenn ich anbändeln wollte, jetzt verstand ich das. Ok, können wir nun wieder nach Haus? Nein...so sollte es nicht sein.....das Schlimmste kam noch. Diese schlaue Frau, die alles über Miezen weiß, holte so ein langes Ding heraus. Da war Wasser drin oder so und eine laaange Nadel war dran,.... die piekte einfach die Nadel in mich rein......MIAAAAAAAAUUUUU......man tat das weh........und dann bekam Frauchen so ein Heft, da wurde das hineingeschrieben, dass ich gepiekt wurde. Das Ganze sollte sich dann in den folgenden Jahren auch noch wiederholen *seufz* Im Auto auf der Heimfahrt erklärte mir Frauchen dann, dass das Impfen sind, die gut sind, damit ich gesund bleibe.
Ok, wir fuhren also wieder nach Hause, und ich lebte mein gewohntes Leben weiter, so wie immer. Eines Tages meinte Frauchen, dass ich fürchterlich stinken würde, und sie ärgerte sich, dass ich immer auf die große getigerte Katze sprang, die ja auch bei uns lebte. Nicht nur Frauchen ärgerte sich darüber, auch die getigerte Katze. Wir hatten nur noch Zoff. Die große Katze pieselte dann einfach immer irgendwo hin. Mußte das so sein? Da ich ein freundlicher Kater bin, antwortete ich auf die Pieselstellen damit, dass ich auch auf diese Stellen pieselte. Aber der Zoff im Haus wurde immer größer. Ich machte da wohl was falsch. Aber was? Frauchen packte mich wieder in diesen Transportkorb und schaffte mich abermals zu den schlauen Leuten, die alles über Miezen wissen. Ah jaa....da war sie wieder ..diese Nadel..Wieder so eine Impfung? Die Nadel wurde in mich hineingepiekt, und Frauchen war sooo traurig, sie heulte herum,.... ich tat ihr wohl irgendwie leid. Auf einmal wurd ich so müde, soooo müüüüdeee. Dann wußte ich eine Zeit lang nichts mehr. Als ich aufwachte, war ich wieder Zuhause...aaaachhhh war mir komisch, ich schlief immer wieder ein.....man war mir elend. Ich hatte auf einmal Nummern in den Ohren und meine Männlichkeit, an die ich mich grad erst gewöhnt hatte, war auch weg. Frauchen erklärte mir, dass die Nummer wichtig seien, wenn ich mich mal verlaufe. Dann würde man mich schnell wiederfinden. Und die Männlichkeit würde ich nicht brauchen, weil hier, wo ich lebe, keine weiteren Meckis gezüchtet werden sollen, wenns irgendwie geht. Achso! Na dann. Dann weg mit der Männlichkeit, warum soll man was aufheben, was man sowieso nicht braucht. Dass machen nur Messies. Und ich bin ein ordentlicher Kater! Und so lebe ich jeden Tag hier in meinem gemütlichen Zuhause. Rica, die große getigerte Katze ist eines Tages nicht mehr nach Hause gekommen. Sie lebt jetzt 2 Gärten weiter, bei dem Katzenclan. Sie kann mich einfach nicht leiden, glaube ich. So, jetzt wisst ihr, wie es in meinem Leben so aussieht. Im Moment liege ich grad gemütlich auf dem Sessel und guck Frauchen zu, wie sie mal wieder vor dem komischen Kasten sitzt, und mit ihren Krallen auf so einem Ding rumklimpert. Wie kann einem sowas nur gefallen? Naja, egal. Menschen! Guckt Euch auch meine Bilder an!! *winke,winke* Viel Spass!!! Euer Mecki! |